Start

Fukushima – noch immer aktuell

Im Februar sind die bekannte japanische Journalistin Mako Oshidori und ihr Mann Ken wieder nach Deutschland gekommen, um vor Schulkassen und in öffentlichen Vorträgen über die TEPCO-Atomkatastrophe in Fukushima (2011) zu berichten. Das Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hatte sie seit 2014 jedes Jahr zu Konferenzen und Vorträgen eingeladen. Inzwischen sind sie in ca. 20 Schulen zwischen Kassel und Worms aufgetreten.

So auch 2014 bereits an der Oskar-von-Miller-Schule. Nun hat das Ehepaar Oshidori am 8. Februar 2019 erneut vor ca. 60 OvM-Schülerinnen und -Schülern über Fukushima und die derzeitige Lage dort engagiert berichtet.

 

 

 

 

 

 

 

Mako Oshidori ist Journalistin, die durch genaue Recherchen vor Ort die TEPCO-Katastrophe analysiert und beschrieben hat. Sie ist auch diejenige Journalistin, die an den meisten Pressekonferenzen von TEPCO teilnahm und sich nicht scheute, deren Pressesprecher unangenehme Fragen zu stellen.

Ihr Mann Ken ist Künstler, der die verschiedenen Aspekte dieser Katastrophe durch Formen von Drahtfiguren eindrücklich vor Augen führt.

Die Oshidoris wurden seit 2014 jedes Jahr vom Zentrum Ökumene der EKHN (Frankfurt) als Zeitzeugen zur TEPCO-Atomkatastrophe in Fukushima nach Deutschland eingeladen, um auf internationalen Konferenzen in Arnoldshain wie auch zu Veranstaltungen der Anti-Atom-Bewegung zu sprechen. Sie wurden auch an zahlreiche Schulen eingeladen, wo sie mit Sachinformation und künstlerischer Performance bei den Schülern großen Anklang fanden.

Informationen zu den Tagungen in Arnoldshain finden sich unter:


Auch interessant: ZDF-Beitrag vom 11. März 2019,  Fukushima: Katastrophe vor acht Jahren